Polyram WG Garten Pilz-Frei

Anwendungszeitraum: Januar – Dezember

  1. Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden.
  2. Vor Gebrauch stets das Etikett und Produktinformation lesen.

Polyram WG Garten Pilz-Frei

Beschreibung:
Polyram WG Garten Pilz-Frei dient zur Anwendung gegen eine Vielzahl von Pilzkrankheiten (Roste, Falsch Mehltaupilze, Krautfäule usw.) an Zierpflanzen, Kartoffeln, Spargel und Weinreben, sowie auch gegen Birnengitterrost. Das blattmilde Fungizid fördert die Blattentwicklung und sorgt für eine rasche Erholung der erkrankten Pflanzen und ist deswegen eine sichere Empfehlung für die meisten Pilzerkrankungen von Pflanzen im Hausgarten.

Ausbringungstechnik:
Bei sehr heißem Wetter mit intensiver Sonneneinstrahlung sollte nicht gespritzt werden. Behandlungen in die frühen Morgenstunden, besser noch in die Abendstunden verlegen. Mischbarkeit Polyram WG Garten Pilz-Frei ist mischbar mit Insektiziden wie z. B. Pyreth Natur-Insektizid und mit Fungiziden wie z. B. Asulfa Jet Mehltau-Frei. Bei Mischungen grundsätzlich zusätzlich Gebrauchsanleitungen der Mischpartner beachten. Mischungen möglichst umgehend ausbringen.

Gebrauchsanweisung:

Gemüse (Freiland)

Spargel:
Gegen Rost 12 g je 100 m² in 6 l / 100 m² Wasser spritzen bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Max. 4 Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr. Dosierung: 1 Portionsbeutel in 5 l Wasser für 85 m².

Kartoffeln:
Gegen Kraut- und Knollenfäule sowie Dürrfleckenkrankheit 18 g/ 100 m² in 2 bis 4 l/100 m² Wasser spritzen bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Max. 5 Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 10-14 Tagen. Dosierung: 1 Portionsbeutel in 2 l Wasser für 55 m².

Weinrebe:
Gegen Phomopsis viticola (Schwarzfleckenkrankheit) Basisaufwand 8 g/ 100 m² (0,2 %) in maximal 4 l / 100 m² Wasser ab Stadium 61 (Blühbeginn) 16 g/ 100 m² in maximal 8 l / 100 m² Wasser spritzen oder sprühen bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome bis vor der Blüte. Max. 2 Anwendungen. Max. 6 Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr.

Gegen Roten Brenner Basisaufwand 8 g/ 100 m² (0,2 %) in maximal 4 l / 100 m² Wasser ab Stadium 61 (Blühbeginn) 16 g/ 100 m² in maximal 8 l / 100 m² Wasser spritzen oder sprühen bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis bis vor der Blüte. Max. 2 Anwendungen. Max. 6 Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr. Empfehlungen des regionalen amtlichen »Rebschutz-Warndienstes« beachten!

Gegen Rebenperonospora (Falscher Mehltau) Basisaufwand 8 g/ 100 m² (0,2 %) in maximal 4 l / 100 m² Wasser

Dosierung:
1 Portionsbeutel in 5 l Wasser, Rebblätter tropfnass einsprühen

Zierpflanzen (Freiland und Gewächshaus):

Gegen Falsche Mehltaupilze und gegen Rostpilze

  • Pflanzengröße bis 50 cm 15 g je 100 m²
  • Pflanzengröße 50 bis 125 cm 17,5 g je 100 m²
  • Pflanzengröße über 125 cm 20 g je 100 m²

spritzen bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Max. je 8 Anwendungen im Abstand von 10-14 Tagen, max. 8 Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr, tropfnass spritzen.

Dosierung:
1 Portionsbeutel in 5 l Wasser (0,2%); reicht aus für etwa 50-67,5 m².

Bienengefährlichkeit:
(B4) (NB6641) Nicht bienengefährlich

!Diese Produktinformationen ersetzen nicht die Beachtung der Gebrauchsanweisung!

Zusätzliche Information

Packung:

6 x 10 g Portionsbeutel

Wirkstoffe:

700 g/kg Metiram

Zul.-Nr.:

033986-00

EAN-Code:

40 12879 030923

Kennzeichnungselemente

Gesundheitsschädlich; Umweltgefährlich – ACHTUNG!

Kann allergische Hautreaktionen verursachen. Kann die Organe (Skelettmuskulatur) schädigen nach längerer oder
wiederholter Exposition. Sehr giftig für Wasserorganismen. Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.
Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
Sicherheitshinweise (Vorbeugung): Staub nicht einatmen. Kontaminierte Arbeitskleidung nicht außerhalb des Arbeitsplatzes
tragen. Schutzhandschuhe tragen. BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT (oder dem Haar): Mit reichlich Wasser und Seife waschen. Bei Hautreizung oder -ausschlag: GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen. Kontaminierte Kleidung ausziehen und vor erneutem Tragen waschen. Verschüttete Mengen aufnehmen.