Saatgut

Welches Gemüse für welchen Garten?

Die Auswahl an Gemüsesaatgut ist fast noch größer als die der Zierpflanzen. Und beim Anblick der bunten Vielfalt auf den Samentüten kann man sich schnell mit mehr Saatgut eindecken, als ein Nutzgarten überhaupt fassen kann. Doch da das Saatgut meist über mehrere Jahre keimfähig bleibt (kühl, trocken und dunkel lagern), ist das nicht so tragisch.
So wie es für jeden Topf einen Deckel gibt, so gibt es auch für jeden Garten das passende Gemüse. Neben der Auswahl nach Geschmacksvorlieben sollte man sich in seiner Region nach dem Gedeihen bestimmter Gemüsesorten in den Nachbargärten umschauen und im Fachhandel nach besonders geeigneten und/oder besonders widerstandsfähigen Züchtungen fragen.
Nach einer gewissen Erfahrungszeit kann man sich dann auch an den Bau eines Kalthauses (ungeheiztes Gewächshaus) aus Folie und Glas wagen, um wärmeliebende Arten wie Gurken, Tomaten, Paprika und Auberginen anzubauen oder um eigene Jungpflänzchen vorzuziehen.

Gemüsesäen und das Säen von Kräutern ist ganz einfach.
Vielleicht kennen Sie ihn schon, den Trick, wie man nicht zu viel Saat an einer Stelle fallen lässt: Einfach das Saatgut auf ein Stück dünnen, in der Mitte geknickten Karton geben. Durch sanftes Klopfen auf diese »Säschiene« fallen dann die Körnchen einzeln  in die vorbereitete Särille. Noch einfacher geht es mit Särädern mit auswechselbaren Magazinen, die die  Saatkörner schon auf Endabstand in die Rille legen.  Für einige Gemüsesamen gibt es auch schon so genannte Saatbänder. Auf ihnen liegen die Saatkörnchen schon vorschriftsmäßig nebeneinander. Das Saatband muss dann nur noch in die vorbereitete Särille reingelegt werden.

Tipp:
Falls Ihre Gemüsesaat zwar schön aufgeht, aber nach kurzer Zeit umknickt, dann sind die kleinen Setzlinge krank.
 

 

 

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