Rosen

Königin der Blumen

Eigentlich ist sie ein Gehölz, doch sie gilt als Königin der Blumen. Ihr Ruhm ist ungebrochen, ihre »Herrschaft« erstreckt sich auf fast jeden Garten, und einen König an ihrer Seite wird es niemals geben (außer der Lavendel maßt sich an, ein König zu sein). Es gibt mittlerweile mehrere Tausend Rosensorten in allen erdenklichen Blütenfarben, Wuchsformen und Grössen. Und es gibt sogar spezialisierte Rosenzüchter und -vermehrer.
Z. B. für Duftrosen oder alte Rosensorten. Alte Rosensorten werden vor allem in England gezüchtet und in viele Länder verschickt. Und damit das ohne Schaden geschieht, wird der »Winterruhezustand« der Rosen ausgenutzt. Ihre Wurzeln werden gut in Folie verpackt, die Triebe in eine schützende Wachsschicht getaucht und ab geht die Post. (Das Rosenwachs ist übrigens eine Spezialität aus dem Hause Stähler und wird von fast allen Rosenzüchtern eingesetzt.)
Alle Rosen brauchen lockeren, humosen, leicht sauren Boden (pH 5–5,5) und reagieren dankbar auf die Einarbeitung von Kompost oder Torf. Rosen lieben volle Sonne und frische Luft. Die beste Pflanzzeit ist der Herbst. Sie sollten – vor dem Einpflanzen – die Rosenwurzeln in Wasser stellen und gut »durchweichen« lassen. Der Boden sollte gelockert und mit einer Grunddüngung versehen werden (z. B. Thomasphosphat).  
Rosen so tief pflanzen, dass die Veredlungsstelle 2–3 cm unter der Bodenoberfläche liegt. (Die Veredlungsstelle erkennt man an der Verdickung zwischen Wurzeln und Trieben.)
Im Winter brauchen Rosen, vor allem Edelrosen und Hochstämmchen, einen Winterschutz aus Erde, Laub und ggf. auch Fichtenzweigen (Hochstämmchen abdecken). Die Rosen werden mit diesem Material angehäufelt bzw. das Hochstämmchen umgebogen und mit der Krone eingeschlagen.

 

 

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