Moos

Besonders nach milden, feuchten Wintern erwartet den Gärtner eine böse Überraschung: Was von weitem schön gesund und grün aussah, entpuppt sich beim genauen Hinsehen als Moos, das den Rasen erstickt. Und da Moos recht locker sitzt, fliegen kleine Moosstückchen bei jedem Schritt und Tritt in andere Ecken und lassen sich dort häuslich nieder.

Eine chemische Moosbekämpfung (Eisen-II-Sulfat) trocknet das Moos zwar aus, doch die Wirkung ist nie nachhaltig. Denn das Moos vermehrt sich durch Millionen staubfeiner Sporen, die für das bloße Auge unsichtbar sind. Diese Sporen sind völlig unempfindlich gegen Eisensalze, und bald ist das Moos einfach wieder da. Besonders leichtes Spiel hat das Moos, wenn eine oder mehrere der folgenden Faktoren gegeben sind: niedriger pH-Wert des Bodens (saurer Boden und Kalkmangel), nährstoffarmer und/oder schwerer
lehmiger oder toniger Boden, Staunässe, Schatten.

Eine neuartige Form der Moosbekämpfung bietet die Dr. Stähler Garten-Apotheke: Moos-Frei Organic. Der enthaltene Wirkstoff  beseitigt nachhaltig Moospolster. Anders als bei bereits erwähnten Moosentfernern auf Eisensalz-Basis wird das Moos nicht oberflächlich beseitigt, sondern gleichzeitig bleibt ein das Mooswachstum hemmendes Depot auf der Bodenoberfläche zurück. Folge: der Rasen hat genügend Zeit, die Fehlstellen wieder zu überwachsen. Ein weiterer Vorteil: Moos-Frei Organic versauert den Boden nicht noch weiter, was die Wiederansiedlung von Moos noch zusätzlich begünstigen würde.

Möchte man dem Moos lieber ohne “Hilfsmittel” zu Leibe rücken, dann muss man die Standortbedingungen so ändern, dass sich die Gräser aus eigener Kraft behaupten können. Achten Sie deshalb darauf, Ihren Rasen regelmäßig zu kalken, um den pH-Wert konstant zu halten. Düngen Sie regelmäßig mit einem stickstoffhaltigen Dünger. Mischen Sie, bevor Sie einen Rasen anlegen, Sand unter die Erde. Ist der Rasen bereits vorhanden, hilft vertikutieren (reißt den Boden auf) und anschließend mischen Sie Sand unter. Achten Sie zusätzlich auf passende Grassorten. Trotzdem wird es immer wieder Fälle geben, wo man gegen den Moosbewuchs einfach nichts unternehmen kann.

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