Apfelwickler

“Obstmade”

Der Apfelwickler, oft auch als Obstmade bezeichnet, kann alljährlich einen nicht unerheblichen Teil Ihrer Apfelernte vernichten. Bereits Ende Juni sind erste Anzeichen eines Befalls zu erkennen. Vereinzelt fallen wurmige, noch kleine Äpfel vom Baum. Oft übersieht man diese ersten Anzeichen, weil sie sich zeitlich mit dem normalen »Juni-Fall« überschneiden. Größere Schäden treten später auf, wenn die bereits reifenden Äpfel wurmig werden. Beim Durchschneiden eines solchen Apfels erkennt man ein zerstörtes Kerngehäuse. Im Fraßgang befindet sich eine Raupe, die je nach Entwicklungsstadium weiß bis rötlich aussieht. Sind die Raupen erwachsen, verlassen sie die geschädigte Frucht und verstecken sich unter der Borke, wo sie auch ihren »Winterschlaf« halten.

Um dem Apfelwicklerbefall entgegenzuwirken, schütteln Sie öfter Ihre Bäume, und sammeln Sie anschließend befallene Früchte sorgfältig ab, bevor die Raupen sie verlassen haben. Suchen Sie zusätzlich im Winter, spätestens jedoch bis Ende April, an den Baumstämmen nach überwinternden Larven, und kratzen Sie sie ab. Ein zusätzliches Anbringen von Wellpappe-Fanggürteln ab Ende Juni und ein wöchentliches Untersuchen auf sich versteckende Larven hat sich ebenfalls bewährt.

Ist der Befallsdruck jedoch sehr stark, kann auf Dauer nur eine biologische Bekämpfung über Lockstoff-Fallen helfen, wie z.B. der Dr. Stähler Apfelwicklerfalle aus der Stähler Gartenapotheke.

Händlersuche!

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