Apfel

(Malus silvestris var. domestica)

Herkunft:
Kreuzungen aus südosteuropäischen und asiatischen Wildformen.

Standort und Boden:
Der Apfel ist das klassische Baumobst für die gemäßigten Klimazonen und gedeiht bei uns bis zu einer Höhe von etwa 700 m problemlos. In geschützten oder tiefen Lagen geben sich Äpfel mit der Ost- oder Westseite des Gartens zufrieden, auf etwas »raueren« Standorten ist eine Südost- oder Südwest-Ausrichtung günstiger. Äpfel lieben eine hohe Luftfeuchtigkeit und brauchen während der Fruchtentwicklung ausreichend Wasser. Ein sonniger Herbst mit warmen Tagen, viel Sonne und relativ kühlen Nächten verbessert Aroma und Farbe der Äpfel. Am wohlsten fühlen sich Äpfel in tiefgründigen, feuchten (aber nicht staunassen), fetten, leicht sauren Böden. Weltweit sind mehrere Tausend Apfelsorten und lokale Varianten bekannt, so dass ein reiches Sortiment für alle Klimaansprüche, Geschmacksvorlieben und für jeden Verwendungszweck (vom Tafelapfel bis zum Mostapfel) zur Verfügung steht.

Alte, eher ungewöhnliche Sorten, kommen wieder in Mode. Beim Bund deutscher Baumschulen (BdB in Pinneberg) erhält man eine Liste von Obstbaumschulen, die sich auf die Vermehrung dieser alten Sorten spezialisiert haben.

Tipp:
Achten Sie beim Pflücken darauf, dass der Stiel dranbleibt. Da reife Äpfel sich fast von selbst lösen, genügt oft nur ein etwas stärkerer Zug. Lagern Sie nur gesundes, unverletztes Obst ein. Legen Sie die Früchte nur einzeln nebeneinander. Am besten in sog. Obstherden aus Holz oder Pappe, die Sie im Supermarkt kostenlos erhalten. Diese Kisten sind stapelbar, ohne dass die Früchte Druck von oben erhalten. Ein frostfreier, kühler, nicht zu trockener Raum ist ideal für die Obstlagerung. Faulende Früchte regelmäßig aussortieren und an Vögel verfüttern.

Händlersuche!

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